Evaluation - was ist das?

Evaluation heißt wörtlich Bewertung und bezeichnet die studentische Beurteilung der Lehrveranstaltungen. Am Ende jedes Semesters haben die Studenten die Gelegenheit, ihre Meinung zu den einzelnen Fächern zu sagen. Auf Grundlage dieser Daten werten wir die Ergebnisse aus und verwenden diese, um mit den schlechter bewerteten Fächern und Dozenten Gespräche zu führen, in denen wir Schwächen und Stärken benennen und Vorschläge zur Verbesserung der Lehre machen. In diesem Gemeinschaftsprojekt von Fachschaft und Studiendekanat werden alle Fächer bewertet und miteinander verglichen (sog. Ebene-1-Evaluation). Daneben führen viele Fächer eine eigene Evaluation durch (sog. Ebene-2-Evaluation), in der einzelne Dozenten oder Inhalte sehr speziell bewertet werden. Diese beiden Formen der Evaluation haben nichts miteinander zu tun und werden unabhängig voneinander durchgeführt.

Evaluation - was bringt das?

Das Ziel der Evaluation ist, die Lehrqualität auf Grundlage der studentischen Meinung entscheidend zu verbessern und somit der ärztlichen Ausbildung neue Impulse zu vermitteln. Es werden Preise an das beste Fach und den besten Dozenten der Vorklinik sowie ein Preis für besonderes Engagement in der Lehre verliehen.Die am besten bewerteten Fächer aus Klinik und Vorklinik erhalten zusätzlich zu dem Preis Gelder zur weiteren Verbesserung der Lehre.

Eine gute Lehre kommt nicht nur den Studenten zugute, sondern erhöht zusätzlich die Atraktivität der Universität im Vergleich mit anderen Hochschulen.

Evaluation - wer ist das?

 

Die Projektgruppe besteht zurzeit aus 11 Studenten der Fachschaft Medizin, die sich idealerweise aus jeweils ein bis zwei Vertretern pro Studienjahr zusammensetzt.

 

1. Studienjahr: Christina Woopen, Felix Mülsch, Louis Jouanjan

2. Studienjahr: Aphrodite Adamidou, Gabriela Jung

3. Studienjahr: Gunilla Johann, Sophy Denker, Max Fleck

4. Studienjahr: Timo Volk, Jonas Bruder, Anne Büttner

5. Studienjahr: Niels Foit

6. Studienjahr: Moritz Binder, Katrin Wacker, Konrad Stopsack


Im Studiendekanat kümmert sich Frau Dr. Silke Biller hauptberuflich um die Evaluationsangelegenheiten. Sie leitet das Kompetenzzentrum für Lehrevluation Baden-Württemberg. Weiterhin gibt es die Evaluationskommission, das Organ, das die offiziellen Beschlüsse fasst und wichtige Neuerungen und aktuelle Fragen diskutiert. Sie setzt sich zusammen aus dem Studiendekan, Frau Dr. Biller, studentischen Vertretern, diversen Professoren und Lehrbeauftragten.

Evaluation - wie funktioniert das?

Die Evaluation wird halbjährlich am Ende jedes Semesters online durchgeführt. Die Studenten loggen sich dazu auf CampusOnline ein und finden dort für sie hinterlegte Fragebögen zu den von ihnen belegten Veranstaltungen. Die Evaluation ist anonym, ein Rückschluss auf persönliche Daten ist nicht möglich. Die Evaluation ist für jeden Studenten dahingehend verpflichtend, dass sie in der Vorklinik an die Eintragung der Noten in die Leistungsübersicht gekoppelt ist und in der Klinik an die zentrale Anmeldung für die Kurse des nächsten Semesters. 

 

Neben der regulären Evaluation der Kurse wird auch das PJ evaluiert. So sollen valide Daten und Meinungen gesammelt werden, anhand derer sich die Studenten für eine Klinik entscheiden können. Bisher war der Rücklauf sehr schwach und die Daten somit nicht aussagekräftig. Bitte helft mit, diese Situation zu verbessern, so dass wir in Zukunft die Ergebnisse auch in Form einer Broschüre präsentieren und euch damit eine Entscheidungshilfe an die Hand geben können. Außerdem möchten wir mit Hilfe der Daten die Einhaltung der beschlossenen PJ-Standards überprüfen.

 

Was passiert mit den Ergebnissen?

1. Die Online-Evaluation erfolgt durch die Studierenden anonym am Ende des Semesters auf CampusOnline.

 

2. Die Ergebnisse werden den Fächern gesammelt als pdf-Datei zugeschickt. In der Evaluationskommission und dem Studiendekanat werden die Ergebnisse vorgestellt und dort besprochen.

 

3. Sichtung der Ergebnisse und Vergabe der Lehrpreise für das „beste patientennahe Fach“, „das beste patientenferne Fach“, den „besten Dozenten der Vorklinik“ und „für besonderes Engagement in der Lehre“ durch die Projektgruppe Lehrevaluation.

 

4. Durch die Studienkommission wird anhand der von den Studierenden gegebenen Noten ein Lehrbonus in Höhe von 165.000 € an die sieben besten patientennahen und patientenfernen Fächer vergeben sowie an die drei Fächer mit den besten Verbesserungen.

 

5. Jährliche Veröffentlichung der Ergebnisse in Form einer Broschüre. 

 

6. Erste Evaluationskommissionssitzung des Semesters: Analyse der Evaluationsergebnisse und Auswahl der Fächer, mit denen Fächergespräche geführt werden sollen, z. B. Fächer, die weniger gut evaluiert wurden, bei denen größere Veränderungen zum Vorjahr aufgetreten sind oder Fächer, bei denen viele Verbesserungsvorschläge von Seiten der Studierenden aufgekommen sind. Es wenden sich auch einzelne Fächer an die Evaluationskommission und bitten um eine Analyse der Ergebnisse.

 

7. Die Projektgruppe Lehrevaluation erstellt Fachcharakteristiken aus den Freitextkommentaren und führt Fächergespräche durch.

 

8. Zweite Evaluationskommissionssitzung des Semesters: Planung der Evaluation des nächsten Semesters, evtl. Erweiterung/Veränderung des Fragenpools, neue Ideen, wie die Physikumsevaluation, werden diskutiert und verabschiedet.

Lust bekommen, mitzumachen?

Schaut doch einfach bei uns vorbei, mittwochs um 18.15 Uhr im Fachschaftsraum.

Oder melde dich bei uns, per Email an evaluation @ ofamed.de

Wir freuen uns auf Dich!