Anamnesegruppen


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Aktuelle Termine

Vom 05.05.-07.05.2017 findet das diesjährige Maitreffen in Freiburg statt!

Anamnesegruppenbegeisterte aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit uns dem Thema "Lust & Frust" im Anamnesekontext zu nähern. Weite Informationen findet ihr auf der Maitreffenshomepage: http://thefury7.wixsite.com/maitreffenfreiburg17

Wir haben viel mit euch vor und freuen uns über zahlreiche Anmeldungen! (Anmeldefrist bis zum Valtentinstag, den 14.02.2017)

 

Infoabend am Dientag den 25.10.2016 um 18 Uhr im Hörsaal Virologie (gegenüber des Rechenzentrums im Institutsviertel)

Neue Anamnesegruppen werden immer zu Beginn eines Semesters angeboten und laufen das gesamte Semester lang. In der ersten/zweiten Semesterwoche findet jedes Mal ein Informations-Abend statt, an dem wir uns nochmal vorstellen und versuchen all eure Fragen zu klären. Die genauen Anmedezeiträume werden dort und auf Flyern bekanntgegeben.

 

Anmeldungen an anamnesegruppe @ ofamed.de unter Angabe von: Name, Studienfach, Semesterzahl, Telefonnummer, Präferenztage (Mo-Do)
Die Anmeldefrist für das aktuelle Semester endet am 26.10.2016 

 



Anamnesegruppen in Kürze

In einer Anamnesegruppe, bestehend aus max. 10 Teilnehmern aus allen Semestern und Lehrjahren (d.h. natürlich auch Erstsemester) und 2 Tutoren, werden am Freiburger Universitätsklinikum Patientengespräche geführt und unter Moderation der Tutoren von der Gruppe nachbesprochen. Hierbei werden dem Interviewer Feedback gegen, die Interviewer-Patienten-Beziehung näher beleuchtet, sowie schwierige Themen des Gesprächs diskutiert. Entstanden ist das Ganze als Angebot an die Fachbereiche Medizin und Psychologie, mittlerweile haben wir hier in Freiburg die Gruppen geöffnet für jeden aus einem sozialen Ausbildungsbereich (z.B. Pflegeausbildung, Pflegewissenschaften, Theologie, Soziale Arbeit...), der Interesse hat.

 

Eine Anamnesegruppe läuft über das gesamte Semester, findet an jeweils einem Abend der Woche am Freiburger Universitätsklinikum statt und dauert eineinhalb bis zwei Stunden (zwischen 18-21Uhr).

 

Anwesenheit in den Gruppen ist zwar nicht Pflicht, allerdings kann eine Gruppe nur vernünftig zusammenarbeiten und sich entwickeln, wenn alle Teilnehmer zu möglichst allen Terminen anwesend sind! Falls ihr doch einmal einen sehr wichtigen Termin habt, bitte meldet euch bei euren Gruppentutoren ab.

 

Die Anamnesegruppen sind eine außercurriculäre Gruppe, d.h. man kann sie sich nicht anrechnen lassen für das Studium selber. Warum auch? - das hier ist kein Kurs den man belegen muss, sondern einer den ihr belegen dürft (und aus dem ihr auch eine ganze Menge für euch mitnehmt).

 

Als Auszubildende und Studierende aus sozialen Bereichen sind wir verpflichtet, alle Kenntnisse, die wir im Rahmen unserer Ausbildung über Patienten erlangen, für uns zu behalten. (Ausplaudern wäre nicht nur unfein, sondern auch strafbar nach § 203 StGB.) Darüber hinaus sind sich alle einig, daß Vertraulichkeiten, die in der Gruppe besprochen werden, nicht nach außen dringen - egal, ob sie Patienten oder Teilnehmer betreffen.

 

Anmeldungen jeweils zu Semesterbeginn an anamnesegruppe @ ofamed.de . Keine Panik, wenn nicht sofort eine Antwort kommt. Sobald wir die Gruppen eingeteilt haben, wir euch euer neuer Tutor kontaktieren. Bitte zur Anmeldung Name, Studienfach, Semesterzahl, Telefonnummer, Präferenztage angeben. Bitte auch unsere Aushänge zu Semesterbeginn beachten (Infoabend für alle, die noch weitere Fragen haben, welche auf dieser Seite nicht hinreichend beantwortet werden konnten). Sollte es dann noch offene Fragen geben, bitte einfach eine Mail an die oben angegebene Mailadresse schicken.

Was sind Anamnesegruppen?

Kommunikation spielt für den klinisch tätigen Arzt eine Rolle. Ob es das Erheben einer Anamnese ist, das präoperative Aufklärungsgespräch, das Mitteilen einer schlimmen Diagnose, das gemeinsame Treffen einer Entscheidung - immer sind kommunikative Fähigkeiten gefragt. Noch viel wichtiger werden diese Fähigkeiten, wenn der Arzt sich zum Ziel setzt, seinem Patienten beim Verstehen und Bewältigen der Krankheit eine Hilfe zu sein. Eine tragfähige Patient-Arzt-Beziehung ist die Voraussetzung dafür, und die kann sich nur entwickeln, wenn die Kommunikation zwischen den beiden Partnern klappt. Und schließlich, ganz einfach gesagt: eine funktionierende Kommunikation macht allen Beteiligten das Leben leichter - und schöner! Leider kommt das Einüben kommunikativer Fähigkeiten mit den Patienten in der normalen Medizinerausbildung viel zu kurz - und aus diesem Grund gibt es die Anamnesegruppen.

Ebenso brauchen auch alle anderen Leute in sozialen Berufen ähnliche kommunikative Fähgkeiten und in den interdisziplinären Gruppen sorgen die verschiedenen Hintergründe zusätzlich dafür, dass man Einblicke in Sichtweisen anderer Disziplinen bekommt. Welche Aspekte fokussiert ein Psychologe beispielsweise? An welcher Stelle hochen die Theologen besonders auf und Seelsorge wird zentral? Wo erkennt eine Pflegeschülerin sofort praktische Bezüge?

Außerdem gilt es, unserer Ansicht nach, nicht nur eure professionelle Rolle eines bestimmten Fachbereichs zu finden, sondern auch euren persönlichen Gesprächsstil. Jeder von euch ist individuell, ein ganz einzigartiger Typ, und genau das darf auch in euren Kommunikationsstil einfließen.

Wie genau euch eine Anamnesegruppe hilft, euch in Zukunft die Kommunikation mit Patienten zu erleichtern, steht hier:

Wie sieht eine Anamnesegruppe aus?

Eine Anamnesegruppe besteht aus etwa zehn Teilnehmern und zwei Tutoren. Alle sind Studenten oder Schüler und kommen aus ganz unterschiedlichen Semestern/Lehrjahren und Fachrichtungen. Die studentischen Tutoren haben bereits „Anamnesegruppenerfahrung“ aus einer Teilnahme an einer oder mehreren Gruppen, dem Leiten einer Gruppe oder auch der Teilnahme an einem Tutorenlehrgang.

 

Die Gruppe trifft sich einmal pro Woche abends am Freiburger Universitätsklinikum. Wir beginnen gemeinsam mit einem „Blitz“. Das ist eine kurze Runde, in der jeder kurz sagt, wie er sich gerade fühlt. Auf diese Weise bekommen alle einen Eindruck davon, wie die Gruppe heute abend drauf ist.

 

Nach dem Blitz kommt ein Patient in die Gruppe. Einer der Teilnehmer, der „Interviewer“, führt ein Gespräch mit dem Patienten, die anderen hören zu und beobachten. Der Inhalt des Gesprächs soll die Krankengeschichte des Patienten und dessen familiären, psychischen und sozialen Hintergrund umfassen (bio-psycho-soziale Anamnese). Nach dem Gespräch, das normalerweise zwischen 15 und 45 Minuten dauert, wird der Patient wieder auf seine Station gebracht.

 

Nach dem Patientengespräch kommt das Nachgespräch in der Gruppe. Ein wichtiger Teil des Nachgespräches ist, daß der Interviewer Feedback erhält. Das heißt, daß die Gruppenteilnehmer dem Interviewer sagen, wie sie sein Gesprächsverhalten empfunden haben, und welche Änderungen sie sich hätten vorstellen können. Der Interviewer hat auch Gelegenheit, schwierige Gesprächssituationen mit der Gruppe zu diskutieren und sich Anregungen geben zu lassen. Das übrige Nachgespräch orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Gruppe. Das Spektrum an Themen, die wir im Anschluß an das Feedback und die Diskussion über die Interviewer-Patient-Interaktion besprechen, ist sehr breit.

 

Ein Gruppenabend dauert eineinhalb bis zwei Stunden (normalerweise zwischen 18-21Uhr). Die Gruppen rotieren durch die verschiedenen Kliniken, so dass die Gruppe während eines Semesters Patienten aus unterschiedlichen Fachbereichen sieht (Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie, Gynäkologie, Tumorbiologie, Psychiatrie, Strahlenheilkunde).

Was wird in einer Anamnesegruppe besprochen?

 

Ein Kerninhalt der Nachgespräche ist das Feedback an den Interviewer. Es gehört zu den entscheidenden Zielen der Anamnesegruppe, die einmalige Chance wahrzunehmen, das eigene Kommunikationsverhalten beobachten und reflektieren zu lassen. Aus diesen Beobachtungen und den gemeinsamen Überlegungen entstehen Ansätze, wie jeder einzelne sein Kommunikationsverhalten verändern und optimieren kann. Die Anamnesegruppe gibt auch den Rahmen, neue Ideen in der Kommunikation auszuprobieren und zu schauen, wie diese auf die Zuhörenden wirken.

 

Darüber hinaus sind der Phantasie der Gruppe keine Grenzen gesetzt, was Gesprächsthemen und Inhalte angeht. Es gibt keinen Lernzielkatalog, sondern die Arbeit besteht aus den Dingen, mit denen sich die Gruppe beschäftigen möchte. Themenbereiche, mit denen wir uns häufig in den Nachgesprächen befassen, sind folgende:

 

  • Fragen des Krankheitserlebens und der Krankheitsbewältigung: Wie versteht der Patient seine Erkrankung? Was bedeutet sie für ihn? Wie geht er mit ihren Konsequenzen um? Auf welche Weise kann ich als Arzt den Patienten dabei unterstützen?
  • Erfassen des Patienten in seiner bio-psycho-sozialen Ganzheit. Was sich auf den ersten Blick vielleicht abgehoben und verdächtig esoterisch liest, bedeutet etwas ganz einfaches und wahres: ein Patient ist immer ein ganzer Mensch, die Krankheit macht nur einen Teil von ihm aus. Will ich aber diesen Teil verstehen (und behandeln), muß ich auch mindestens einen Blick auf den Patienten als Ganzes werfen, muß Fragen nach seiner sozialen und familiären Situation, nach seinem Lebensstil, nach seinen Auffassungen, und - warum nicht?- nach seinen Gefühlen, seiner Seele stellen. Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns auch in der Anamnesegruppe.
  • Beobachten, Erkennen und Verwerten der eigenen emotionalen Reaktion auf den Patienten. Wenn ich es lerne, meine eigene Reaktion auf ein Gegenüber zu erkennen, dann lerne ich gleichzeitig etwas über dieses Gegenüber. Außerdem kann ich mir Gedanken darüber machen, welches Verhalten meine emotionale Reaktion auslöst. In der Anamnesegruppe soll ein Vertrauen entstehen, das er ermöglicht, über die eigenen Empfindungen zu sprechen und zu versuchen, diese zu verstehen.
  • Umgekehrt ist es auch interessant, die Reaktionen des Patienten auf bestimmte Verhaltensweisen des Interviewers zu beachten.
  • Der Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen, mit belastenden Themen, manchmal ganz einfach mit „schwierigen Patienten“ kann in einem geschützen Rahmen mit Unterstützung durch die anderen Teilnehmer und die Tutoren ausprobiert werden.
  • Die Anamnesegruppe bietet auch den Raum zur Diskussion von ethischen Fragen und von „kniffligen“ Themen, die mit der Medizin in Zusammenhang stehen (als Bespiele seien hier das Sterben und die Sexualität genannt).
  • In der Anamnesegruppe können wir uns gemeinsam Gedanken über die Rolle des Arztes/ des Psychologen/ des Pflegers Gedanken machen. Was sind die Erwartungen, die an mich gestellt werden? Was sind meine Aufgaben in der Patient-Arzt-Beziehung? Mit welchen Schwierigkeiten ist diese Rolle verknüpft?
  • Natürlich werden auch Fragen erörtert, die den Aufbau, die Struktur und den Inhalt eines klinisch orientierten (Anamnese-)Gespräches betreffen. Es ist aber nicht das dringendste Anliegen der Anamnesegruppe, die Teilnehmer auf das Erheben von vollständigen, perfekten Anamnesen und das korrekte Ausfüllen des Anamnesebogens zu schulen. Genauso stellen wir Fragen, die das Krankheitsbild des Patienten, die Pathophysiologie, Diagnostik, Differentialdiagnose und Therapie betreffen, eher in den Hintergrund.

 

Neben der intensiven Beschäftigung mit der Interaktion zwischen zwei Menschen und allen spannenden Fragen, die diese Interaktion aufwirft, haben die Anamnesegruppen noch einige „angenehme Nebenwirkungen“:

 

  • Es entstehen Kontakte über das eigene Semester/lehrjahre und das eigene Fach hinaus. Vorkliniker können von den Erfahrungen der Kliniker profitieren, die Kliniker lernen viel aus der Unvoreingenommenheit der Vorkliniker. Mediziner, Psychologen, Pflegeschüler, Theologen ... lernen aufgrund ihrere unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Patienten voneinander.
  • Vorkliniker haben eine Chance, sich ab dem ersten Semester wenigstens einmal pro Woche intensiv mit einem richtigen Patienten aus Fleisch und Blut zu beschäftigen. Erfahrungsgemäß ein großer Motivations-Kick für die Durchquerung der biochemisch-physikalischen Wüste.
  • Kliniker haben die Chance, Patienten aus einem ganz anderen Blickwinkel als in den üblichen Kursen kennenzulernen.
  • Anamnesegruppe macht Spaß.

 

Workshop

Seit dem Sommersemester 2014 bieten wir auch an einem Samstag oder Sonntag im Semester einen Workshop zu einem speziellen Thema an, welches dort vertiefend erarbeitet und geübt wird. Bisher gab es Workshops zu den Themen "Sexualanamnese", "Suizid" und "Aggressivtät bei Patienten" - lasst euch überraschen, was dieses Semester ansteht.

 

Teilnehmen kann jeder, der Interesse hat. Bei zu vielen Anmeldungen werden wir den Teilnehmern der Anamnesegruppen den Vortritt lassen, aber anmelden dürfen sich auch alle anderen Interessierten. Besonders am Herzen liegt uns eine interdisziplinär gut gemischte Gruppe, also traut euch und sprecht auch gerne Komilitonen an.

 

Der Workshop besteht jeweils aus theoretischen Input, einem Experten-Input und - ähnlich wie in den Anamnesegruppen - praktischen Übungen. Meistens startet er so gegen 10 Uhr und gegen Mittag wird es eine Kaffee- und Kuchen-Pause geben.

Wie sind Anamnesegruppen enstanden?

Die Idee der Anamnesegruppen ist nicht neu. Die erste Anamnesegruppe gab es 1969 in Ulm. Der dortige Psychosomatiker Thure von Uexküll setzte sich für eine Heilkunde ein, die nicht nur die Krankheit, sondern den kranken Menschen sieht und versteht. Einer seiner Assistenzärzte, Wolfram Schüffel (später Professor für Psychosomatik in Marburg), führte regelmäßige Patientenbesprechungen mit Studenten ein, in denen Patienten gesehen und nach einem ganzheitlichen Ansatz besprochen wurden. Aus diesen Besprechungen entstanden die Anamnesegruppen. Die Idee breitete sich über die Jahre aus. 1987 wurden in Wien die ersten österreichischen Anamnesegruppen ins Leben gerufen. Heute gibt es Anamnesegruppen an allen drei österreichischen medizinischen Fakultäten und an über 15 Fakultäten in Deutschland.

 

Die Anamnesegruppen haben guten Kontakt untereinander und bilden ein internationales Netzwerk, das gemeinsam folgendes leistet:

 

  • Es gibt jedes Jahr über Himmelfahrt eine viertägige Konferenz, das Maitreffen. Dort kommen Anamnesler von überall her zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und Seminare zu besuchen. Das Maitreffen hat jedes Jahr ein Thema; die einzelnen Seminare haben Bezug entweder zu diesem Thema oder zur Arbeit in den Anamnesegruppen. Während die ersten Maitreffen in Marburg stattfanden, wechselt der Veranstaltungsort inzwischen jedes Jahr.
  • Ein- bis zweimal im Jahr findet ein Tutorentraining statt, in dem Anamnesegruppenteilnehmer aus den unterschiedlichen Städten zu Tutoren weitergebildet werden. Auch die Organisation der Tutorentrainings wird abwechselnd von den verschiedenen Städten übernommen. Die Trainingsgruppen werden von erfahreneren Anamnesetutoren geleitet.

 

Was ist eine fortgeschrittene Anamnesegruppe und wer kann teilnehmen?

An einer fortgeschrittenen Anamnesegruppe kann teilnehmen wer bereits eine Anamnesegruppe besucht hat (und einfach nicht genug kriegen konnte) oder wer anderweitig schon Erfahrungen mit Patientengesprächen gemacht hat. Wie die anderen Gruppen auch, besteht die fortgeschrittene Anamnesegruppe, die sich einmal wöchentlich abends (eineinhalb bis zwei Stunden zwischen 18 und 21Uhr) an der Universitätsklinik Freiburg trifft, aus maximal 10 Teilnehmern und 2 Tutoren.



Die fortgeschrittene Anamnesegruppe bietet zum einen für jeden Teilnehmer die Möglichkeit in weiteren Patientengesprächen nochmals persönlich mit einem Patienten in Kontakt zu treten und somit zusätzliche praktische Gesprächserfahrungen zu sammeln. Auf diese Weise können bereits erworbene Erfahrungen und Erkenntnisse, die evtl. nur angerissen oder „an der Oberfläche“ besprochen wurden, vertieft werden.



Zum anderen können in einer fortgeschrittenen Anamnesegruppe auch alternative Anamnesetechniken, -stile, und –situationen, sowie alternative Nachbesprechungsformen und Gruppenanordnungen ausprobiert und diskutiert werden, die über den Rahmen einer „normalen“ Anamnesegruppe hinausführen. Anregungen zu diesen „alternative Anamnesetreffen“ können entweder von uns Tutoren kommen oder natürlich gerne auch von Teilnehmern, die Lust haben verschiedene Ansätze und Ideen praktisch zu testen.



An einer fortgeschrittenen Anamnesegruppe kann also jeder teilnehmen, der einfach noch einmal Lust hat, weiterer Erfahrungen im Rahmen von Patientengesprächen zu sammeln, angeregt und produktiv zu diskutieren, tiefer ins Anamnesegeschehen einzutauchen und viel Spaß zu haben – mit oder ohne Hinblick darauf in Zukunft selber einmal eine Gruppe als Tutor zu leiten (Dazu eignet sich die Teilnahme an einer fortgeschrittenen Anamnesegruppe nämlich sehr gut)!

 

Allerdings können wir nur dann Fortgeschrittenen-Gruppen anbieten, wenn sich mind. 8 Interessierte melden und am gleichen Tag die Woche Zeit haben. Sollte dem nicht so sein, werden auch fortgeschrittene Teilnehmer in die "normalen" Gruppen mit eingeteilt. Aber glaubt uns, dort wird keinem langweilig! Die "Wiederholungstäter" haben bestimmt schon erlebt, wie verschieden einzelne Gespräche sein können und dass keines dem anderen gleicht.



Über Fragen, Anregungen, Kommentare und Anmeldungen (jeweils zu Semesterbeginn) freuen wir uns natürlich sehr! Anmeldungen an anamnesegruppe @ ofamed.de unter Angabe von: Name, Studienfach, Semesterzahl, Telefonnummer, Präferenztage (Mo-Do).

 

Wir freuen uns auf dich! Dein Tutorenteam

Wo finde ich weitere Infos zu Anamnesegruppen?

http://www.anamnesegruppen.eu Die *NEUE* Plattform der deutschsprachigen Anamnesegruppen

Jahrbuch für PatientInnen-Orientierte MedizinerInnenausbildung - sozusagen das schriftliche Archiv der letzten 25 Anamnesgruppenjahre. Erscheint bei http://www.mabuse-verlag.de/

Andere Anamnesegruppen:

 

Kontakt

Homepage: http://anamnese.ofamed.de

E-Mail-Adresse: anamnesegruppe @ ofamed.de (Bitte erst den Text durchlesen! Die eine oder andere Frage klärt sich dann vielleicht von alleine.)