Bericht: Ersti-Hütte 2012

4. Dezember 2012
An die Orange, fertig, LOS...



Gerade 4 Wochen an der Uni, die ersten 30 Namen gelernt und schon steht die nächste Herausforderung bevor. Die Ersti-Hütte 2012. 

Dieses Kennenlern-Spektakel ist strapaziöser als der Schein vorgibt. Ist  der Weg zum Dekan-Stohmeyer-Haus im tiefsten Münstertal erst einmal ergründet, findet man sich ein in diesem lauten bunten Haufen Erstis. Angeblich alles Leute, die mit einem in der Vorlesung sitzen, man aber scheinbar nie gesehen hat. 

Hat der mutige Ersti dann sein Zimmer bezogen und das erste Bierchen getrunken, beginnt das Programm. Man quält sich durch Teambuilding-Spiele, Nachtwanderung und verstörende nudistische Auftritte, beweist sich später als Looping-Luis Flugzeugmechaniker und konsumiert ganz nebenbei ethanolhaltige Getränke. Getanzt wird in den Morgen und ohne nennenswerten Schlaf wird der tapfere Ersti wieder zum Frühstückstisch getrommelt. Robuste Trommelfelle vorausgesetzt. 

Jetzt muss der übernächtige Morgenmuffel auch noch die gesamte Evolution der Menschheit durchleben und darf dann –in neuer Gruppe- loslegen. Mit Elefantenschlangenrennen, Orangenwettschmeissen, Hopfengetränkverkostungen und reichlich Möglichkeiten die durchgemachte Evolution zu leugnen gewinnt man Punkte. Nach letzten Spielen und Vorführungen wird der Punktesieger am Bunten Abend von den Drittsemestern (gaaanz alte Hasen) bekannt gegeben. 

So kann der gefeite Ersti sich entspannt wieder sozialen Vergnügungen widmen und noch mal ausgelassen die Sau, äh den Affen rauslassen. Nur um am nächsten Morgen ausgezehrt und müde alles wieder aufräumen zu müssen. Wonach man sich bloß noch in den Zug oder auf den Rücksitz setzt und durchschläft bis zur Vorlesung am Montagmorgen. 

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Bild von: Marko Lange