UAEM - Deutschlandtreffen, Bericht

10. Juni 2013
Kurzbericht des UAEM-Deutschlandtreffen in Freiburg (31.05. - 2.06.2013)



Kurzbericht des UAEM-Deutschlandtreffen in Freiburg (31.05. - 2.06.2013)

Über 40 Studierende und Alumni versammelten sich am ersten Juniwochenende in Freiburg, 

um in Plenum und Kleingruppen zu diskutieren, wie die Arbeit von UAEM in Deutschland sich in 

Zukunft gestalten soll.

 

Während es draußen in Strömen regnete, setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 

den Räumen der „Alten Pharmazie“ in  8 Workshops mit verschiedenen Themen auseinander.

 

Es ging um Freihandelsabkommen und ihren Einfluss auf den globalen Medikamentenzugang, 

die Forschungsleitlinien an deutschen Universitäten und die Strategien der WHO zur Forschung 

an vernachlässigten Krankheiten. Und dabei natürlich, wie sich UAEM für die Ziele eines 

gerechten globalen Medikamentenzugangs einsetzten kann. 

 

Auch zur Pressearbeit, zur internen Vernetzung und zur Gründung neuer Lokalgruppen wurde 

fleißig diskutiert.

 

Für alle neuen TeilnehmerInnen gab es eine Einführung in Strukturen, Ziele und die bisherige 

Arbeit von UAEM. 

 

Zwei neue Deutschland-Koordinatoren (Max Krafft und Max Schmidt aus Berlin), die den 

Lokalgruppen bei der Vernetzung helfen, sowie zwei Europa-Koordinatoren (Philipp Jähn und 

Rosa Jahn aus Heidelberg), die auf europäischer Ebene koordinieren und arbeiten, wurden am 

Sonntagmorgen gewählt. 

 

Lokalgruppen existieren inzwischen in verschiedenen europäischen Ländern und koordinieren 

sich über den Verein ‘UAEM Europe’, der seinen Hauptsitz in Berlin hat. Neben den 

deutschlandweiten Treffen, die einmal im Semester stattfinden, gibt es einmal im Jahr die 

europäische Vollversammlung, die dieses Jahr bereits in Kopenhagen stattgefunden hat. 2014 

wird Basel Gastgeber sein.

 

UAEM ist: Universities Allied for Essential Medicines

Eine internationale Initiative, die 2001 in den USA von Studierenden gegründet wurde. Ziele sind den weltweiten 

Medikamentenzugang durch geeignete Lizensierungsmodelle an unseren Universitäten zu verbessern und 

Forschung an vernachlässigten Krankheiten zu stärken.